Japanische Kochmesser für Fischspeisen

Die Japaner lieben Fisch und im Nationalgericht Sushi wird dieser zusammen mit Reis in vielen verschiedenen Varianten gegessen. Beim klassischen Nigiri Sushi liegt der Fisch dabei meist oben auf den Reisbällchen. Die Sushi-Köche sind in Japan sehr hoch angesehen und eine Ausbildung zum Meister kann bis zu 10 Jahren dauern. Im ersten Jahr wird dabei meist nur der Umgang mit den japanischen Messern erlernt.
Eine Kunst für sich
Wie hält man es richtig und wie führt man den richtigen „japanischen Schnitt“ aus. Besonders die Messer-Varianten Yanagi ba und das Sashimi Messer spielen bei der Zubereitung von Fisch eine Rolle. Wobei das „ba“ darauf hindeutet das ein solches Messer nur einseitig geschliffen ist. Wer einmal Sushi Gerichte selber macht weiß ein solches Messer zu schätzen. Durch den einseitigen Schliff bleibt der Fisch, bzw. die Sushi Rolle nicht an dem Messer haften und der Schneidevorgang kann präzise ausgeführt werden. Die einzelnen Stücke werden dabei in fest vorgegebenen Abständen getrennt und serviert. Mit etwas Soyasauce und einer Wasabi-Paste dazu eingelegter Ingwer schmeckt das Sushi am besten und ist nebenbei auch sehr gesund. Sushi Rollen sind kalorienarm und reich an Mineralstoffen. In Noriblätter eingerollt heisst die Variante Maki Sushi und ist die in Europa bekannteste Variante von Sushi. Als Fisch-Füllung wird meist Lachs, Thunfisch oder Weißfisch verwendet. Die hohe Kunst der japanischen Küche hat auch bei uns Einzug gehlaten und japanische Kochmesser werden immer populärer. Der Japaner weiß warum: Durch den V-Schliff eines Japanmessers sind diese besonders scharf und schnitthaltig. Europäische Varianten sind dabei mit einem U-Schliff versehen und deshalb nicht ganz so scharf, hingegegen robuster. Wer Fisch liebt sollte auf jedenfall die verschiedenen Varianten von Sushi ausprobieren. Geschmacklich auf jeden Fall ein Leckerbissen.
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